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Mica

Online-Training individuell und sicher trainieren

Unser Ansatz: Hohe Qualität bei Online-Prävention


Als wir 2019 pilaME®gegründet haben, war es unsere Vision, Prävention in aller Munde zu bringen. Wir wollten Prävention aus der verstaubten Ecke holen, es „hübsch“ machen und Aufklärungsarbeit leisten. Denn Prävention ist so wichtig, wenn es um unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden geht. Ein guter Präventionskurs steht und fällt zunächst mal mit der Kursleitung und dem damit verbundenen fachlichen Background, der Erfahrung und der persönlichen Art. Und das gilt gleichsam für Präsenz- wie Onlinekurse. Christina Frisch, als unsere pilaME® -Expertin steht hier mit ihrem Wissen und ihrer Expertise bereit. Sie ist seit 2001 ausgebildete Physiotherapeutin und seit 2003 Pilatestrainerin. Mit dieser jahrzehntelangen Erfahrung am und mit Menschen war es ihr bei der Gründung auch wichtig ein Online-Programm zu schaffen, das „sicher“ und für Jede:n umsetzbar ist. Sicher meint in diesem Rahmen, keine Verletzungen zu provozieren. Wenn man zu intensiv, zu häufig oder falsch trainiert, kann es beispielsweise zu Verspannungen und Zerrungen kommen. Falsch ausgeführte Übungen können zudem zu Überlastungen der Wirbelgelenke und Bandscheiben führen. Nacken- oder Rückenschmerzen sind dann die Folge. Ein weiteres Ansinnen war die Gesundheitskompetenz (engl. Health literacy) zu schärfen. So sollen die User:innen mit viel Wissen und Verständnis für den Körper und die körperlichen, funktionellen Zusammenhänge versorgt werden. Denn nur, wenn ich verstehe, kann ich auch verändern und bleibe dran. Prävention eben.
Wie sieht so ein „sicheres“ Trainingsprogramm bei pilaME® aus?
Zunächst einmal basieren unsere pilaME® -Programme auf der Pilatesmethode. Zusätzlich werden die Übungen an das jeweilige Kursthema (Rücken, Mütter, werdende Mütter) angepasst. Hier schauen wir zusätzlich auch auf aktuelle sportwissenschaftliche Vorgaben. Zudem steht Euch unsere Expertin täglich für Fragen unterstützend zur Seite. Christina beantwortet per Mail alle Fragen – ganz individuell. Die Fragen bewegen sich zu „Übungsausführung“, „Übungsanpassungen“, „allgemeinem“.

pilaME-User-Feedback: Ein Fallbeispiel


Ein Beispiel soll die folgende E-Mail-Kommunikation für Euch sein. Unsere Userin Kathrin K. gab uns ihr Einverständnis, dass wir diesen Austausch mit Euch teilen dürfen. Danke Dir, liebe Kathrin und Euch nun viel Spaß beim Lesen:
Kathrin K. schrieb: Hallo und Guten Morgen, 

meine Not-KS Geburt liegt nun schon 7 Monate zurück und ich bin auch schon ab dem 3. Monat wieder laufen gegangen. Dort war auch alles in Ordnung und somit bin ich dann auch wieder ins Handballtraining eingestiegen (Torwart). Dort merkte ich aber, dass der Beckenboden durch die ruckartigen Bewegungen doch nicht so „dicht“ ist wie ich dachte. 😬 Ich habe immer die Bedenken, dass diese Kurse der Rückbildung mich nicht fordern können, daher habe ich auch noch keinen Kurs gemacht.
Somit meine Frage, ist dieser Kurs von euch, das was ich brauchen kann? Also, auch für sportliche Muttis? (Soll jetzt nicht blöd klingen, aber ihr wisst was ich meine)

Vielen Dank für eure Antwort

.
Liebe Grüße, Kathrin
Christinas Antwort folgte einen Tag später in ihrer täglichen Art zu antworten:
Zunächst einmal von Herzen alles Liebe zum Mamasein, liebe Kathrin. Herzlichen Dank auch für Dein Interesse am pilaME Kurs für Mamas starke Mitte. Bevor ich Dir hier eine klare Empfehlung aussprechen möchte, den Kurs zu absolvieren, möchte ich Dir meine Beweggründe in Bezug auf Deine Situation verständlich machen, erläutern und eine Lanze brechen für ein herausforderndes Beckenbodentraining. Als sportliche Frau und Mama verstehe ich Deinen Wunsch nach einem (heraus)fordernden Training. Und natürlich ist eine Sportlerin nach einer Schwangerschaft und Geburt – bes. wenn sie auch in dieser schwangeren Phase aktiv geblieben ist – körperlich „anders“ bereit wieder in Bewegung/Sport zu gehen, als eine weniger sportliche Frau. ABER: der Beckenboden funktioniert bei allen Frauen gleich. Eine Schwangerschaft fordert den Beckenboden in gleicher Weise – wenn auch ein fokussiertes Beckenbodentraining in der Schwangerschaft – ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Beckenbodenkraft und -funktion nach der Schwangerschaft und auf die Inkontinenzvorbeugung hat. (Dies belegen mittlerweile auch zahlreiche Studien.) Der Beckenboden nach einer Schwangerschaft muss u.a. wieder lernen in Harmonie mit dem Zwerchfell zu arbeiten. Das passiert normalerweise automatisch. Ist nach einer Schwangerschaft aber meist ein wenig aus dem Rhythmus gekommen, da das Zwerchfell mehr und mehr in einer Position festsaß, so dass ein tiefes Atmen/besonders Ausatmen weniger erfolgte und damit der Beckenboden ebenfalls nicht mehr optimal und dosiert arbeiten konnte und überlastete. Selbst wenn wir davon ausgehen (Hypothese) dass Dein Beckenboden nach der Schwangerschaft in guter Kraft war, so zeigt er Dir aktuell sehr klar, dass er bei bestimmten Belastungen (Torwart beim Handball) eben nicht belastbar ist. Um als Torwärtin beim Handball wieder voll Einsatz zeigen zu können, benötigst Du als Basis vor allen Dingen eines: einen gut funktionierenden Rumpf-Kraftzylinder, bestehend aus Beckenboden/ Zwerchfell/ Bauch- und Rückenmuskeln, kurzgesprochen: Stabilität im Rumpf. Diese kann nach einer Schwangerschaft (7 Monate danach) nicht in dem Maße aufgebaut sein, wie Du benötigst, um ohne Belastung für Deinen Beckenboden in der genannten Position beim Handball zu agieren. Falls Du noch stillst, tun hier die Hormone ihres dazu und halten Deinen Körper noch weich und instabil(er). Das, was unser Körper macht, wenn er überlastet wird, ist zu kompensieren. Heißt: zu Beginn schaffst Du es im Tor beim Handball vielleicht noch „eine gute Figur“ zu machen – ohne Symptome und Beschwerden zu agieren. Irgendwann kommt jedoch der Moment, wo es zu Beschwerden (Schmerzen oder Dysfunktionen, hier: Beckenboden spürbar, „nicht dicht“ wie Du schreibst) kommt. Neben dem Zusammenspiel des Rumpf-Kraftzylinders (Beckenboden/ Zwerchfell/ Bauch- und Rückenmuskeln), der wirklich funktionieren können muss – ohne, dass Druck nach unten entsteht! Zusätzlich muss auch der Beckenboden beim Handballtraining richtig gut, reaktiv halten können. Das alles muss nach einer Schwangerschaft aber erst wieder erlernt werden (auch Dein Gehirn benötigt diesen Ablauf wieder – es war 9 Monate auf Schwangerschaft eingerichtet) und zusätzlich in adäquaten Trainingssteps aufgebaut werden. Damit es eben nicht zur Kompensation und Überlastung mit möglichen langfristigen Beschwerden kommen kann. Inkontinenz betrifft mittlerweile fast jede 4. Frau und darunter sind nicht nur Mütter, sondern auch Sportlerinnen und natürlich (?) die „ältere Dame“. Aber das muss nicht sein. Der Beckenboden verzeiht, wenn Du ihm das richtige Training an die Hand gibst und dann ist mittelfristig gegen ein herausforderndes Training auch überhaupt nichts einzuwenden. Meine Empfehlung aus der Ferne: Torwartpause einlegen und auch alle anderen springenden Sportarten (Joggen). Beckenbodenfokussiertes Training beim Profi beginnen live (!), am besten incl. eines Beckenboden-Check Ups. Hier solltest Du nach einer Physiotherapeutin in Deiner Nähe suchen, die wirklich auf den Beckenboden spezialisiert ist (Physio mit Pelvica Ausbildung sind hier gute Anlaufstellen). Um mal einen Status Quo festzulegen und mit ihr ein auf Dich zugeschnittenes Training zu entwickeln bei dem Du irgendwann auch wieder voll belastbar im Tor stehen kannst. Parallel kannst Du auch mit pilaME für Mamas starten. Ich stehe Dir auf diesem Wege während des Kurses bei Fragen auch weiterhin Rede und Antwort und unterstütze Dich.
Alles Liebe und Gute für Dich, Christina
Womit Christina nicht gerechnet hatte, als sie Kathrin so ausführlich und individuell antwortete. Kathrin sah diesen Aufwand, die Mühe, die Christina sich mit ihrer Antwort an Sie machte und spiegelte es ihr:
Liebe Christina, ich bin einfach überwältigt von deiner langen, ausführlichen Antwort. So viel Zeit hat glaube ich noch keiner in meine Gesundheit gesteckt. Wenn das mit der Sportpause mal immer so einfach wäre 🙂 Ich werde auf jeden Fall euren Kurs buchen, denn nicht nur euer Internetauftritt, sondern auch deine Email hat mich komplett überzeugt. Leider gibt es im Internet eine Flut von angebliche perfekten „Sport-Kursen“. Ich werde mich hier mal nach einem Spezialisten umschauen, doch leider ist das hier im ländlichen Raum eher schwierig. Ich bin auch ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass ich mit meinen liebsten Sportarten pausieren kann (dabei kann ich komplett abschalten und mal nur an mich denken), aber ich werde mich jetzt ganz stark auf meine Mitte konzentrieren und daran arbeiten. Lieben Dank an dich, dann werde ich jetzt mal starten.
Liebe Grüße, Kathrin
Und Kathrin ist mit pilaME® 1 Tag später gestartet. DANKE, liebe Kathrin für Deine Worte. Danke für Dein Vertrauen in unsere tägliche Arbeit.

Das macht uns glücklich und bestätigt uns in unserer täglichen Arbeit. Das ist es, was wir mit pilaME® erreichen wollen. Jeden Tag. Jede und jeden Einzelnen pilaME® -Nutzer:in und Interessierte:n möchten wir in seiner Individualität, seiner individuellen Geschichte, seines individuellen Körpers begleiten. Trotz oder gerade wegen des Online-Formats. Wir stehen Euch täglich unterstützend und beratend zur Seite. Beantworten jede Mail persönlich. Das ist unser Herzensthema, unser pilaCredo unsere Philosophie. Nur so kann Prävention in Deutschland gut und sicher funktionieren: über Aufklärung und Erklärungen, verständlichen der körperlichen Zusammenhänge, Wissensvermittlung, um mit der richtigen Bewegung, dem richtigen Training loszulegen und dran zu bleiben. Lust bekommen, es selbst einmal zu probieren? Das Tolle daran: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten zwischen 80-100%. Hier findest Du alle Infos zu unseren pilaME® Kursen.
pilaME® cares for you

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